Sonntag, 20. August 2017




Aufruf zur 10. Internationalen Woche des Grundeinkommens

Aufruf zur Beteiligung an der 10. Internationalen Woche des Grundeinkommens vom 18. bis zum 24. September 2017
Es reicht! Für alle – hier und überall!

Bitte anklicken



Das bedingungslose Grundeinkommen ist finanzierbar. Denn: Es ist genug für alle da. Der Reichtum muss nur anders verteilt werden.

Jeder Mensch braucht heute ein Einkommen – um leben zu können und um arbeiten zu können. Ein echtes Bedingungsloses Grundeinkommen ist keine neoliberale Sparmaßnahme für die wenigen, die sich den Reichtum der Natur sowie die bezahlte und unbezahlte Arbeit früherer und gegenwärtiger Generationen aneignen. Das Grundeinkommen stärkt und untermauert den Sozialstaat.

Kürzungspolitik und Standortwettbewerb sind kein Naturgesetz. Deshalb: Reichtum rückverteilen – hier und überall!

Veranstaltungen in Bremen im Rahmen der 10. Internationalen Woche des Grundeinkommens 

Donnerstag, 07.09.2017, 19.00 Uhr, Villa Ichon, Goetheplatz 4, 28203 Bremen

Globale soziale Rechte für ein gutes Leben für Alle – Kämpfe für Bewegungsfreiheit, Grundeinkommen und Degrowth & Buchvorstellung "Degrowth in Bewegung(en) - 32 Wege zur sozial-ökologischen Transformation". Welche Perspektiven ergeben sich, wenn die Grundeinkommens- sowie die Flucht- und migrationspolitische Bewegung im Rahmen der Degrowth-Strategien zusammen gedacht werden?

Referenten: Olaf Bernau, Afrique-Europe-Interact (aei); Ronald Blaschke, Netzwerk Grundeinkommen: Nina Treu, Konzeptwerk Neue Ökonomie. Anschließend Imbiss, Getränke, Gesprächsmöglichkeit

Wie kann eine Welt jenseits von Wachstum, Konkurrenz und Profitstreben aussehen? Dieser Frage ist das zweijährige multimediale Projekt „Degrowth in Bewegung(en)“ nachgegangen. Es bietet den Rahmen für die strategische Vernetzung und verstärkte Zusammenarbeit verschiedenster sozialer Initiativen und Bewegungen - von der Gemeinwohl-Ökonomie bis zum Refugee-Movement, vom bedingungslosen Grundeinkommen über die Anti-Kohle-Bewegung bis zu den Gewerkschaften. Das in diesem Rahmen entstandene Buch "Degrowth in Bewegung(en) - 32 Wege zur sozial-ökologischen Transformation" (oekom Verlag) stellt 32 verschiedene Bewegungen und Initiativen vor, die alle soziale, ökologische und demokratische Alternativen entwickeln und leben.



Sonntag, 17.09.2017, 9.30 Uhr, Kirche im Park, Züricher Straße 40, 28325 Bremen

Leben aus der Fülle. Von der Hochzeit zu Kana zum Grundeinkommen. Gottesdienst mit der Initiative Bedingungsloses Grundeinkommen in der Bremischen Evangelischen Kirche
Gestaltung: Pastor Michael Behrmann und Mitglieder der InitiativeBGE.BEK. Anschließend Kirchencafé mit Gesprächsmöglichkeit

Das Thema: „Es reicht! Für alle – hier und überall!“ fügt sich ein in die Überzeugung, dass die Fülle geschenkt ist. Ja, der Gott der christlichen Tradition selbst kann als „Fülle“ bezeichnet werden. Texte der Bibel im Ersten und im Zweiten Testament zeugen davon. Auch Jesus lebte aus dieser Vorstellung der göttlichen Fülle. Seine Zeitgenossen erlebten das als wunderbare Aufwertung ihres Lebens. Sie drückten ihre Erfahrungen und die grundlegende Erkenntnis von dem, was Fülle bedeutet, direkt oder bildhaft in ihren Geschichten aus.
Ein Bedingungsloses Grundeinkommen ist daher für Christen mit den Wesenszügen ihres Glaubens gut zu vereinbaren. Es kann als konkrete Auswirkung der Bedingungslosigkeit der Zuwendung des Gottes Jesu verstanden werden. Warum also nicht aus dem Vollen schöpfen?






Montag, 18.09.2017, 19.00 Uhr, Wallsaal, Zentralbibliothek, Am Wall 201, 28195 Bremen

Grundeinkommen als Antwort auf Rechtspopulismus. Tendenzen zu rechten und nationalen Gesinnungen können als Reaktion auf die in den vergangenen Jahrzehnten durch neoliberale Interessen betriebene Spaltung der Gesellschaften verstanden werden. Das zeigt sich z. B. auch im Brexit-Referendum. Welche Auswirkungen hätte ein Bedingungsloses Grundeinkommen auf diese Entwicklung?
Vortrag: Werner Rätz, Bonn

Nach den Kriterien für ein emanzipatorisch ausgestaltetes Bedingungsloses Grundeinkommen bekommen alle Menschen ein Grundeinkommen gleicher Höhe. Solch eine egalitäre Idee widerspricht rechter Weltanschauung und kann von Rechtspopulisten nur abgelehnt werden.
Ein emanzipatorisch ausgestaltetes Grundeinkommen wirkt der sozialneidischen Spaltung der Gesellschaft entgegen, sofern es als wirtschaftsbürgerliches Grundrecht und nicht als armutspolitische Maßnahme verstanden wird. Niemand bekäme etwas, was nicht jede und jeder Andere auch bekäme. Es nähme jedem Individuum die Angst, in ein materielles Loch fallen zu können. Das Lebensnotwendige wäre gesichert.  Mit Möglichkeiten, hinzu zu verdienen, befände sich niemand mehr in einer Armutsfalle ohne Ausweg. So gäbe es keinen Grund, aus purer Existenzangst autoritäre und rechte Perspektiven zu wählen.



Dienstag, 07.11.2017, 19.00 Uhr, Wallsaal, Zentralbibliothek, Am Wall 201, 28195 Bremen

„Industrie 4.0“ und bedingungsloses Grundeinkommen
Vortrag: Dr. Ingmar Kumpmann, Wirtschaftswissenschaftler, Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Netzwerks Grundeinkommen, Berlin

Die Studie von Frey/Osborne (2013) hatte zum Ergebnis, dass 47 % der Arbeitsplätze durch digitale Systeme ersetzt werden können. Seither wird verstärkt darüber diskutiert, inwieweit „Industrie 4.0“ zum massiven Abbau von Arbeitsplätzen führen könnte. Um angesichts dieser Perspektive Einkommen zu sichern, kommt das bedingungslose Grundeinkommen (BGE) wieder intensiver ins Gespräch. In dem Vortrag soll es darum gehen, ob das BGE eine Antwort auf die sozialen Herausforderungen des digitalen Zeitalters geben kann.

Freitag, 17.11.2017, 19.00 Uhr, Friedenskirche, Humboldtstr. 175, 28203 Bremen

Das Grundeinkommen - Wege und Konzepte der Umsetzung in Schleswig-Holstein und darüber hinaus. Grundeinkommen und Realpolitik: Bericht über Stand der Bemühungen und Verlauf der Diskussion in Schleswig-Holstein. Was wäre daraus zu lernen für weitere Perspektiven?
Referenten: Arfst Wagner, Landesvorsitzender von Bündnis90/Die Grünen in Schleswig-Holstein; Ronald Blaschke, Netzwerk Grundeinkommen, Mitherausgeber mehrerer Bücher und Autor zahlreicher Beiträge zum Grundeinkommen

Die "Jamaika"-Koalition in Schleswig-Holstein, bestehend aus CDU, Bündnis 90/Die Grünen und FDP, ist in ihrem Koalitionsvertrag zu der Erkenntnis gekommen, dass unser Sozialsystem im Hinblick auf reale Arbeitslosigkeit, Altersarmut, Digitalisierung, mehr und mehr unterbrochene Berufsbiografien und notwendigem Bürokratieabbau auf eine neue Basis gestellt werden muss. Eine Arbeitsgruppe ist gegründet, die sich mit Modellen wie dem Grundeinkommen und dem Bürgergeld beschäftigen soll. Als Ergebnis könnte ein Modellversuch in Schleswig-Holstein stehen.
Die Referenten diskutieren auch die Frage, ob dies beispielhaft sein kann für Ansätze in anderen Bundesländern und im Bundesrat sowie über eine mögliche Ausgestaltung von Modellversuchen und deren Aussagekraft. Welche Chancen hätte ein „Zukunftslabor“ zum Thema Soziale Sicherung? Und wie könnte es gestaltet werden?

Eine Entwicklung hin zu einer emanzipatorischen Gesellschaft kann aus der biblischen Botschaft herausgelesen werden. Mehr noch, sie ist neutestamentlichen Autoren – wenn natürlich nicht in diesen Begriffen – ein zentrales Anliegen. Dass zeigt die Rede von den „Mächten und Gewalten“. Sie sollte nicht als mythologisch abgetan, sondern als hochaktuell wahrgenommen werden. Das zeigt der Theologe Walter Wink in seinem Buch „Verwandlung der Mächte“. Er gibt dort interessante Hinweise, wie eine friedliche Transformation der Gesellschaft gelingen könnte und zeigt die heute mögliche Umsetzung konkret am eigenen Lebensweg auf.
In der Anlage geben wir die Einladung für einen Kurs weiter, der am 22.8.2017 beginnen wird.

Samstag, 6. Mai 2017

BGE17-Tournee




                                                                   PROGRAMM:

      11:00 Uhr Begrüßung
      11:10 Uhr Redebeiträge der Referenten
      Werner Rätz (AG genug für alle, attac Deutschland)
      Thomas Schäfer (Netzwerk Grünes Grundeinkommen)
      Annette Hahn (Netzwerk Grundeinkommen)
      Michael Behrmann (Initiative Bedingungsloses
      Grundeinkommen in der Bremischen Evangelischen Kirche,
      Initiative BGE.BEK)
      Alexander Niedermeier (Piratenpartei)
      Gabriele Schmidt (BAG Grundeinkommen die Linke)
     Ehrengast:
      Sepp Kusstatscher (ehemaliges Mitglied des
      Europäischen Parlaments und Mitglied des italienischen
      Grundeinkommensnetzwerk, BIN Italia)
     
      12:15 Uhr Mittagspause
      13:15 Uhr World-Café
      Besucher fragen - Referenten antworten
      14:30 Uhr Abschluss-Diskussion
                                                                       Moderation:
    Claudia Laux
    (Grünes Netzwerk Grundeinkommen)
     
      V.i.S.d.P.: Claudia Laux, Oscann-Monzel,
      Claudia.Laux@gruene-rlp.de
                                                                               
                                                                    PDF Datei BGE17-Tour                             

          Freitag, 17. Februar 2017

          BGE-Veranstaltungen in Bremen, 2012 bis 2016

          Die Liste führt die der von der InitiativeBGE.BEK und der BremerAttac Gruppe „Genug für alle“ organisierten und verantworteten Veranstaltungen auf, die im Rahmen der
          Internationalen Wochen des Grundeinkommens in den Jahren 2012 bis 2016 in Bremen organisiert worden sind.Die meisten Veranstaltungen sind als Videomitschnitt dokumentiert. Vereinzelt sind auch Texte z.B. zu den Gottesdiensten abrufbar. (http://www.grundeinkommen-attac-bremen.de/).

          Sonntag, 22. Januar 2017

          Grundeinkommen kennenlernen

          Die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) nimmt zusehends Raum in der Diskussion zur künftigen Entwicklung unserer Gesellschaft ein. Das Thema irritiert, lässt aufhorchen und wirkt ungeheuerlich. Reflexartig tauchen Fragen auf:
          • Was ist das für eine Idee?
          • Was will BGE?
          • Soll wirklich jeder Lebensunterhalt ohne Gegenleistung erhalten?
          • Wer soll das finanzieren?
          • Kann BGE funktionieren?
          • Wer würde noch arbeiten?
          • Welche Konsequenzen hätte die Einführung eines BGE?

          Ist das bedingungslose Grundeinkommen eine abgehobene Vision weltfremder Sozialutopisten oder eine ernsthafte Idee zur Befriedung unserer Leistungsgesellschaft?
          Wir bieten Veranstaltungen, die einleitend grundlegende Impulse zum Grundeinkommen setzen, um Sie/Euch zu Fragen und Gedankenaustausch rund ums bedingungslose Grundeinkommen zu ermuntern. Damit ich endlich endlich einmal fragen kann, was ich schon immer zum Grundeinkommen wissen wollte.
          Wir freuen uns auf interessante, lebendige und undogmatische Treffen, die wir in diesem Sinne gestalten und moderieren werden.
          attac „Genug für alle“ informiert
          jeweils mittwochs, 19.30 Uhr bis 21.00 Uhr
          am 15. Februar, 15. März und 19. April 2017
          Villa Ichon, Goetheplatz 4, 28203 Bremen
          in Kooperation mit der InitiativeBGE.BEK


          Link Flyer

          Samstag, 13. August 2016

           Aufruf zur 9. Internationalen Woche des Grundeinkommens vom 19.09. – 25.09.2016


          Grundeinkommen – uns und unserer Umwelt zuliebe

          Die weltweite Grundeinkommensbewegung BIEN tagte Anfang Juli unter dem Titel „Soziale und ökologische Veränderungen und das Grundeinkommen“ im südkoreanischen Seoul. Schon Ende Mai hatte sich die Grundeinkommensszene mit der wachstumskritischen Bewegung in Hamburg getroffen und die gemeinsamen Positionen abgesteckt – demokratische Strukturen, soziale Sicherheit, Zeitsouveränität und solidarisches Wirtschaften dienen schließlich nicht nur dem Menschen, sondern auch der Umwelt.

          Als Kulturimpuls hat das Grundeinkommen eine soziale Dimension. Das ist bekannt. Doch es hat auch eine umweltpolitische: Es befähigt zu einer verantwortungsvollen Produktions-, Konsum- und Lebensweise. Diese Dimension steht im Mittelpunkt der diesjährigen Woche des Grundeinkommens.
          Weitere Infos: www.woche-des-grundeinkommens.eu

          BIEN steht für "Basic Income Earth Network" und ist ein globales Netzwerk, das ein Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) mit Kongressen, Forschung und Lobbyarbeit voranbringen will. Das Netzwerk hielt 1986 seine erste internationale Konferenz in Belgien ab. Zunächst erst europäisch aktiv, breitete es seinen Einfluss bis 1994 auf den gesamten Globus aus. Im Jahr 2015 nahmen 29 Länder auf 4 Kontinenten an der Woche des Grundeinkommens teil: Australien, Belgien, Brasilien, Bulgarien, China, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Irland, Italien, Kanada, Malawi, Mozambik, Neuseeland, Niederlande, Norwegen, Österreich, Sambia, Schweden, Schweiz, Simbabwe, Spanien, Südafrika, Südkorea, Ungarn, USA.


          Freitag, 23.09.2016, 19.00 Uhr
          Kulturwerkstatt westend, 
          Waller Heerstr. 294, 28219 Bremen

          Stärker denken


          Wenn die Welt durchgeknallt ist, dann kann nur eines helfen: stärker denken. Spitzzüngige Satire, schärfstes politisches Kabarett

          Mit dem Kabarettisten Olaf Michael Ostertag

          In seinem 6. Soloprogramm liefert Ostertag spitzzüngige Satire, schärfste Analysen und erhellende Erkenntnisse. Müssen Parkplätze künftig Panzern Platz bieten? Können Nichtschwimmer Leben retten? Brauche ich einen Beziehungsratgeber, wenn mein Smartphone klammert? Wird Intelligenz überschätzt oder unterbezahlt? Und warum heißen Geheimdienste „Intelligence“? - Wenn die Welt durchgeknallt ist, dann kann nur eines helfen: stärker denken. Olaf Michael Ostertag und sein Pianist Dirk Morgenstern gehen auch auf das Grundeinkommen ein. (Trailer https://www.youtube.com/watch?v=GKmB8xyJ0iA.) Eintritt frei.


          Sonntag, 25.09.2016, 9.00 Uhr
          Unser Lieben Frauen, Ecke Schwachhauser Ring 61 / Bürgermeister-Schoene-Str., 28213 Bremen
                und 
          Sonntag, 25.09.2016, 10.30 Uhr
          Kirche Unser Lieben Frauen, Unser Lieben Frauen Kirchhof 27, 28195 Bremen

          Ich bin so frei ...
          Zwei Gottesdienste mit der Initiative Bedingungsloses Grundeinkommen in der Bremischen Evangelischen Kirche.
          Gestaltung: Pastor Stephan Kreutz und Mitglieder der InitiativeBGE.BEK. Anschließend jeweils Kirchencafe mit Gesprächsmöglichkeit

          Sind Christen wirklich frei von Zumutungen und Angst? Die christliche Botschaft eröffnet Freiheitsräume zum Leben. Zu deren Gestaltung und Inanspruchnahme sind Christen berufen. Doch die Verhältnisse, sie sind nicht so. Könnte ein Bedingungsloses Grundeinkommen ein intelligentes Instrument sein, das einen gesellschaftlichen Wandel stärkt zugunsten aller Menschen und der Mitwelt? Christen glauben an die Freiheit und Verantwortung ermöglichende bedingungslose Liebe Gottes. Eine bedingungslose Gewähr von Existenz und Teilhabe würde dieser Botschaft antworten. Doch was hindert uns, diese Optionen wahrzunehmen?



          Dienstag, 27.09.2016, 19.00 Uhr
          Wallsaal, Zentralbibliothek, Am Wall 201, 28195 Bremen

          Bedingungsloses Grundeinkommen zwischen Vision und Realpolitik
          Vortrag: Werner Rätz, Bonn

          In der Schweiz hatten die Bürgerinnen und Bürger am 5. Juni 2016 über die Aufnahme des Bedingungslosen Grundeinkommens in die Verfassung abgestimmt. Fast ein Viertel haben sich dafür ausgesprochen. Erstaunlich viele, wenn man bedenkt, dass es weltweit die erste Abstimmung dieser Art war, in der es nicht nur um eine Meinungsäußerung ging, sondern um einen tatsächlichen politischen Schritt.
          Unter den BefürworterInnen gibt es durchaus gegensätzliche Vorstellungen, was ein BGE sein und leisten soll: Ein anderes oder sogar ein „schlankeres“ Sozialsystem? Eine Umverteilung des Reichtums von oben nach unten? Auch verschiedenste BGE-Pilotprojekte in Finnland, den Niederlanden und anderswo zeigen, dass sehr unterschiedliche Wirkungen möglich wären. 
          Was bleibt von der visionären Idee übrig, alle Menschen so abzusichern, dass sie keinerlei sozialen Absturz mehr fürchten müssen? Menschenrechtliche, Gender-, ökonomische und ökologische Aspekte variieren stark mit den unterschiedlichen Ausgestaltungen eines BGE.


          Freitag, 14.10.2016, 18.00 Uhr
          Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband Landesverband Bremen e.V.

          Außer der Schleifmühle 55-61,
           28203 Bremen

          Wenn auch das noch schiefgeht – Situationen, die unsere Existenz bedrohen (Arbeitsplatzverlust – Krankheit – Trennung...)Kooperation ist besser als Konkurrenz: Ist das Bedingungslose Grundeinkommen ein Beitrag zur Lebenssicherheit?



          Einführung und Moderation mit offener 

          Diskussion durch 



          Prof. Dr. Peter Kruckenberg (DGSP)

          Dieter Berger (InitiativeBGE.BEK) 

          und Jörg Ackermann (Attac Gfa Bremen)


          Gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie e.V. (DGSP) und auch im Rahmen der Woche der seelischen Gesundheit 2016 regen wir dazu an, Lebensrisiken im Lichte der sozialpolitischen Idee eines Bedingungslosen Grundeinkommens zu betrachten.
          Wenn Krisen, die jede und jeden treffen können oder schon getroffen haben, wenn Ängste um unsere wirtschaftliche Existenz uns so verunsichern, dass wir alles schlucken, dass wir für unsere Ideen nicht mehr kämpfen und uns nicht mehr gegen Zumutungen wehren wollen – brächte dann ein BGE mehr Lebenssicherheit und seelische Gesundheit? Würden manche Risiken vielleicht erst gar nicht entstehen? Welchen Einfluss haben dabei unterschiedliche Ausformungen eines Grundeinkommens? Könnte z.B. ein Grundeinkommen für Kinder schon zu Verbesserungen des gesellschaftlichen Lebens führen? Welche konkreten Vorschläge gibt es?



          Mittwoch, 19.10.2016, 18.00 Uhr – Gemeindehaus Unser Lieben Frauen, Ecke Schwachhauser Ring 61 / Bürgermeister-Schoene-Str., 28213 Bremen


          Ein Grundeinkommen für alle im Lichte von Erich Fromms Alternative „Haben oder Sein”

          Prof. Dr. Otto Lüdemann, Erziehungswissenschaftler und langjähriges aktives Mitglied der Internationalen Erich-Fromm-Gesellschaft, des Hamburger Netzwerkes Grundeinkommen sowie Gründungsmitglied des Europäischen Grundeinkommens-Netzwerkes


          50 Jahre nach Erscheinen von Erich Fromms Beitrag „Psychologische Aspekte zur Frage eines garantierten Einkommens für alle” im Jahre 1966 erlebt die Idee eines Bedingungslosen Grundeinkommens, nach so manchem Auf und Ab, gerade einen bemerkenswerten positiven Schub: Grund genug, uns die Frage zu stellen, wie aktuell nicht nur die Idee des BGE selbst, sondern auch Erich Fromms Gründe für seine Befürwortung dieser Idee heute noch sind. Dabei ist der „Gesellschaftscharakter“ zu bedenken, in welchem Maße er „haben-orientiert“ ist und auf welch unterschiedliche Weisen er sich zeigt. 
          Prof. Dr. Otto Lüdemann wird in die Thematik einführen und den Gedankenaustausch, ganz im Sinne Fromms, teilnehmerorientiert und -aktivierend moderieren.



          Dienstag, 25.10.2016, 19.00 Uhr
          Friedenskirche, Humboldtstr. 175, 28203 Bremen

          Das Sanktionsregime unter Hartz IV und ein emanzipatorisches BGE als alternativer Ausweg
          Die Jobcenter-Expertin Inge Hannemann berichtet über Sanktionspraxis unter Hartz IV und deren nachteilige Auswirkungen auf Betroffene und Gesellschaft. Der Grundeinkommens-Spezialist Ronald Blaschke stellt den negativen Aspekten die Vorteile eines Grundeinkommens entgegen.

          Inge Hannemann, Hamburg 
          (Verein Sanktionsfrei)
          Ronald Blaschke, Dresden
           (Netzwerk Grundeinkommen)

          Ein Bedingungsloses Grundeinkommen kann als ein überzeugender sozialpolitischer Beitrag zur Lösung dringend notwendiger Gegenwartsprobleme verstanden werden. Es wirkt auf vielfältige Weise und für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen befreiend. Von Hartz IV Betroffene würden durch ein BGE ebenso Entlastung erfahren wie Erwerbstätige. Einerseits senkt die Bedingungslosigkeit eines BGE den Aufwand, Behörden gegenüber Nachweise erbringen zu müssen und erhöht durch anfänglich freie Zuverdienstmöglichkeiten die Motivation zur Erwerbsarbeit. Andererseits wären auch Sorgen von Erwerbstätigen vor einem finanziellen Absturz geringer. Das gesellschaftliche Leben könnte entspannter, der gesellschaftliche Zusammenhalt besser und die ganze Bevölkerung gesünder werden („Gleichheit ist Glück“ von Pickett/Wilkinson).



          Die bundesweite Attac-AG "Genug für Alle" produziert einen Film mit dem Titel

           "Wir brauchen ein bedingungsloses Grundeinkommen".

          Darin wird erklärt, warum die Idee eines Grundeinkommens gerecht ist und wie sie umgesetzt werden soll. Das Grundeinkommen ist kein Wolkenkuckucksheim, das in der Phantasie an die Stelle von als unzulänglich und repressiv erlebten Sozialsystemen treten könnte, es ist auch nicht der magische deus ex machina, der alle Probleme löst, sondern ein Vorschlag, der Kraft und Richtung gibt beim Eingreifen in die täglichen sozialpolitischen Auseinandersetzungen. Der Film wird ab September auf der Seite von Attac Deutschland und auf unserem Youtube-Kanal zu sehen sein. 
          Spenden für die Filmerstellung und Nachrichten über den Projektfortschritt unter: www.betterplace.org/de/projects/45413-wir-brauchen-einbedingungsloses-grundeinkommen-filmclip








          Sonntag, 3. April 2016

          Vortrag von Markus Härtl, Mitinitiator der Volksabstimmung über das BGE in der Schweiz

          Mittwoch, 20.4.2016, 19.00 Uhr 
          Gemeindehaus Unser Lieben Frauen
          Ecke Schwachhauser Ring 61 / Bürgermeister-Schoene-Str., 
          28213 Bremen


          Stimmt die Schweiz für ein Grundeinkommen? 

          Am 5. Juni blickt die Welt in die Schweiz, wo sich in einer historischen Volksabstimmung die BürgerInnen für die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens entscheiden können. Die Schweiz könnte das erste Land weltweit werden, das für alle seine BürgerInnen ein bedingungsloses Grundeinkommen einführte. 
          Unser Referent Markus Härtl leitet die Gruppe BGE=Rheintal in der Ostschweiz, ist dort Organisator des Forums für wirtschafts- und gesellschaftspolitische Zukunftsfragen und im Vorstand der Kampagne BGE Schweiz. In seinem Vortrag wird er über den Stand der Kampage aktuell berichten. Die dortigen Pro- und Kontra-Positionen werden sicher auch für uns spannend sein. In der anschließenden Diskussion werden wir uns fragen: Wie würde ich abstimmen? 

          Eintritt frei

          Veranstalter: 
          attac Bremen "Genug für alle"
          InitiativeBGE.BEK
          Rosa-Luxemburg-Initiative Bremen



          Videos zum angucken 

          Samstag, 23. Januar 2016

          Gespräche im BGE-Café

          Samstag 30. Januar 2016 von 19:00 bis 21:00 Uhr Tagungsraum im Gästehaus der Universität Bremen, Teerhof 58, 28199 Bremen


          Gespräche im BGE-Café, mit Ratsmitglieder des Netzwerks Grundeinkommen  Grundeinkommen und Flüchtlingsfrage (Ronald Blaschke) Automatisierung, Digitalisierung und Grundeinkommen (Reimund Acker) Grundeinkommen für Einsteiger (Ursula Walther) Offenes Thema nach Wahl der Teilnehmer/innen Der Eintritt ist frei, Getränke werden zum Selbstkostenpreis angeboten.

          Dienstag, 28. Juli 2015

          8. Internationale Woche des Grundeinkommens

          8. Internationale Woche des Grundeinkommens
          Veranstaltungen vom 14.9. – 20.9.2015
          in Bremen
          BGE Ein Sicherheitsnetz


          Donnerstag, 17.09.2015, 19.00 Uhr
                 Wallsaal, Zentralbibliothek, Am Wall 201, 28195 Bremen

          Grünes Grundeinkommen -
          Gastliches Umfeld für „Gutes Leben“
          Dipl.-Ing. Dr. rer. pol. Ulrich Schachtschneider, Energieberater,
          freier Sozialwissenschaftler und Autor, Oldenburg

          Das Ziel des Wirtschaftens sollte darin bestehen, uns Menschen ein gutes Leben zu ermöglichen und dabei unsere Umwelt zu erhalten, schreiben Skidelsky/Skidelsky in ihrem Buch: „Wie viel ist genug?" Ewiges Wachstum ist für beides zunehmend schädlich - zumindest in den Industrieländern scheint ein kritischer Punkt längst überschritten.

          Was aber ist Gutes Leben? In einer liberalen Gesellschaft soll das bitte jeder selbst entscheiden und zu verwirklichen versuchen – so das Credo des politischen und ökonomischen Liberalismus. Doch unabhängig von kulturellen Hintergründen ist ein gutes Leben für die meisten Menschen mit Werten wie Entfaltungsmöglichkeit, nicht-instrumentellen „echten" Beziehungen", Lebenssicherheit, Muße etc. verbunden.

          Ein bedingungsloses Grundeinkommen bietet für diese „Basisgüter" jenseits des Konsumismus/Materialismus ein „gastliches Umfeld" und wäre somit ein Rückgrat für eine Gesellschaft jenseits des Wachstumszwangs. Allerdings darf die Art der Finanzierung dieses Ziel nicht konterkarieren.

          Link zum Vortrag
          Grünes Grundeinkommen - gastliches Umfeld für „Gutes Leben"

          Freitag, 25.09.2015, 19.00 Uhr
          Gemeindehaus Unser Lieben Frauen, Schwachhauser Ring 61,
          28213 Bremen

          Europa, Krise, Grundeinkommen
          Eine Chance für ein neues, soziales und
          demokratischeres Europa?
          Robert Zion, Grünes Netzwerk Grundeinkommen, Gelsenkirchen

          Im Juni 2015 machte eine Meldung die Runde: Die neue finnische Regierung hatte in ihrem Koalitionsvertrag die „Einführung eines Grundeinkommens-Experiments" verabredet. Zuvor hatten sich in Umfragen 79 Prozent der Finnen sowie mehr als 65 Prozent aller Parlamentsabgeordneten für ein Grundeinkommen ausgesprochen.

           Damit würde das erste kapitalistische europäische Industrieland das Grundeinkommen einführen, mitten in der größten Krise der europäischen Union seit ihrem Bestehen. Bietet das Grundeinkommen eine Chance für ein neues, soziales und demokratischeres Europa? Ist es gar der Beginn eines Ausweges aus der Dauersystemkrise? Gibt es in Europa überhaupt eine allen gemeinsame kulturelle und sozialphilosophische Basis für dessen Einführung?

          Link zum Video
          Europa, Krise, Grundeinkommen. Eine Chance für ein neues, soziales und demokratischeres Europa?



          Sonntag, 27.09.2015, 9.30 Uhr
          Kirche im Park, Klinikum Bremen-Ost,
          Züricher Straße 40, 28325 Bremen

          „Heute ist diesem Hause Rettung widerfahren.“
          Solidarischer Mensch sein – wie geht das?

          Gottesdienst zur 8. Internationalen Woche des Grundeinkommens.
          Anschließend Kirchen-Café und Gesprächsmöglichkeit
          Predigt: Pastor Michael Behrmann

          Heute ist diesem Hause Rettung widerfahren." Solidarischer Mensch sein – wie geht das?

          Gottesdienst zur 8. Internationalen Woche des Grundeinkommens. Anschließend Gesprächsmöglichkeit und Kirchen-Café. Gestaltung: Mitglieder der Initiative Bedingungsloses Grundeinkommen in der Bremischen Evangelischen Kirche. Predigt: Pastor Michael Behrmann, Krankenhausseelsorger

           Im Lukas-Evangelium steht die Geschichte einer Begegnung zwischen Jesus von Nazareth und dem Zöllner Zachäus (19, 1 - 10). Es kommt zu einer Umkehr aus schädlichen und schädigenden Verhältnissen zurück zu einem guten Leben. Eine beeindruckende persönliche Bekehrung. Die Absage an ein Leben in zerstörerischen, asozialen Strukturen.

          Zum Glück geben Geist, Logik und Praxis der Vorstellungen Jesu und seiner Tradition auch heute Orientierung für eine Kultur des Lebens für den Menschen und die ganze Schöpfung. Das spiegeln viele Äußerungen der weltweiten Ökumene und die in der Öffentlichkeit nervös und irritierend aufgenommene Aussage von Papst Franziskus: „Diese Wirtschaft tötet".

          Im Rahmen notwendiger Alternativen kommt auch ein emanzipatorisches, bedingungsloses Grundeinkommen in den Blick. Grund genug, diesem Gott zu danken und gemeinsam zu feiern!

          Link Text Predigt
          „Heute ist diesem Hause Rettung widerfahren." Solidarischer Mensch sein – wie geht das?
          Donnerstag, 01.10.2015, 19.00 Uhr
          Hörsaal der Inneren Medizin, Klinikum Bremen-Mitte,
          St.-Jürgen-Str.1, 28205 Bremen

          Wenn das Gesundheitswesen krank ist und krank macht
          Werner Rätz, Attac Deutschland, Bonn
          Prof. Dr. Peter Kruckenberg, Ärztlicher Direktor i.R. der Klinik für
          Psychiatrie und Psychotherapie, Klinikum Bremen-Ost

          Wenn das Gesundheitswesen krank ist und krank macht.

          DRGs, PEPP, Investitionsdesaster, Arbeitsdruck, Angst – und kein Ende? Von den Symptomen zu Beiträgen für eine Gesundung.

          Werner Rätz; Mitbegründer Attac Deutschland, AG „Genug für alle", Bonn Prof. Dr. Peter Kruckenberg, Ärztlicher Direktor i.R. der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Klinikum Bremen-Ost

          Menschen haben gar keine andere Wahl: Sie sind aufeinander angewiesen. Sie leben auch davon, dass andere sie annehmen. Wer sich nicht in seiner Person, in seinen Stärken und Schwächen, mit den eigenen Sorgen und Nöten gesehen und angenommen fühlt, verliert Vertrauen – oft auch zu sich selbst. Nicht wenige werden sogar krank an Leib und/ oder Seele, mit oder ohne Erwerbsarbeitsplatz.

          In unserer Gesellschaft brauchen wir eine Politik, die Systeme entwickelt, die die Bedürfnisse und Ziele aller Menschen in den Mittelpunkt stellen – und nicht die wirtschaftlichen Interessen der Geldgeber oder der Leistungsanbieter.

          Medizinische Abrechnungssysteme wie DRG und PEPP, die Menschen zu Fällen machen, widersprechen der in unserem Grundgesetz gebotenen Menschenwürde und Daseinsfürsorge - ebenso wie Maßnahmen der Sozialhilfe, wenn Betroffene mit Herablassung und Misstrauen behandelt werden oder Mitarbeitende unter Existenzdruck gebracht werden.

          Ein menschendienlicher gesellschaftlicher Wandel könnte mit einem bedingungslosen Grundeinkommen Hand in Hand gehen.

          Link zum Video

          Wenn das Gesundheitswesen krank ist und krank macht.

          Montag, 16.11.2015, 19.00 Uhr
          Gemeindehaus Unser Lieben Frauen, Ecke Schwachhauser Ring 61,
          28213 Bremen

          Feministische, theologische und sozialethische Aspekte
          zum Grundeinkommen
          Ronald Blaschke, Netzwerk Grundeinkommen, Dresden
          Dr. theol. Ina Praetorius, Autorin, Wattwil (Schweiz)

          Feministische, theologische und sozialethische Aspekte zum Grundeinkommen 

          Ronald Blaschke, Netzwerk Grundeinkommen, Dresden Dr. theol. Ina Praetorius, Autorin, Wattwil (Schweiz) 


          BefürworterInnen behaupten, ein bedingungsloses Grundeinkommen wirke auf mehrfache Weise emanzipatorisch. Zu den finanziellen Wirkungen kämen solche hinzu, die in der gegenwärtigen Situation einen Kulturimpuls, ja sogar einen Bruch mit der herrschenden „Kultur" bedeuten würden. Je nach Beurteilung der wesentlich vom Neoliberalismus geprägten Entwicklungen in der (westlichen) Welt werden die mit einem BGE verbundenen emanzipativen Aspekte als Gefahr oder Chance gesehen. Ein bedingungsloses Grundeinkommen könnte feministische und die an Menschenrechten und Gerechtigkeit orientierten sozialethischen Interessen deutlich unterstützen. Würde es sich auch als ein Kristallisationskern für das Gemeinsame der kritischen Bewegungen anbieten?

          Link zum Video

          Feministische, theologische und sozialethische Aspekte zum Grundeinkommen

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          Montag, 30. März 2015

          Teil der Lösung

          Teil der Lösung- Plädoyer für ein
          bedingungsloses Grundeinkommen

          Freitag, 10. April 2015, 17:30 Uhr bis ca. 19:00 Uhr,Kulturzentrum "Paradox", Bernhardstr. 12, 28203 Bremen

          Buchvorstellung und Diskussion mit den Herausgebern Ronald Blaschke (Netzwerk Grundeinkommen) und Werner Rätz (Attac Deutschland, Arbeitsgruppe Genug für Alle)
          Der Eintritt ist frei.



          Die kapitalistischen Arbeits- und Besitzverhältnisse bieten vielen Menschen keine soziale Sicherheit. In Europa nimmt die Armut zu. Auch aus diesem Grund wird die Alternative – das bedingungslose Grundeinkommen – immer ernsthafter diskutiert. Doch was sind die Vorteile eines bedingungslosen Grundeinkommens? Erlaubt es eine Weiterentwicklung unserer Gesellschaft über den reinen Umverteilungsaspekt hinaus: Weg vom Wachstumswahn, hin zu einer auch der Umwelt verpflichteten, demokratischen Ökonomie? Wie soll das gehen? Welche Übergangsstrategien sind denkbar? Worin bestehen die Chancen? Wo greifen Kritiker des bedingungslosen Grundeinkommens, wie der Ökonom Heiner Flassbeck, zu kurz? Diesen Fragen gehen verschiedene Autor/innen in dem im Rotpunktverlag Zürich erschienenen Buch "Teil der Lösung. Plädoyer für ein bedingungsloses Grundeinkommen" nach. Darüber hinaus werden aktuelle Entwicklungen in Europa und Deutschland diskutiert.


          Veranstalterinnen: Attac Bremen, Arbeitsgruppe Genug für Alle,
          Landesarbeitsgemeinschaft Grundeinkommen in und bei der Partei DIE LINKE, Bremen;

          in Kooperation mit dem Netzwerk Grundeinkommen

           

          Samstag, 11. Oktober 2014


          Bilder von der Straßenaktion Bedingungsloses Grundeinkommen statt Flaschensammeln









          Umfrage während der Straßenaktion