Sonntag, 3. April 2016

Vortrag von Markus Härtl, Mitinitiator der Volksabstimmung über das BGE in der Schweiz

Mittwoch, 20.4.2016, 19.00 Uhr 
Gemeindehaus Unser Lieben Frauen
Ecke Schwachhauser Ring 61 / Bürgermeister-Schoene-Str., 
28213 Bremen


Stimmt die Schweiz für ein Grundeinkommen? 

Am 5. Juni blickt die Welt in die Schweiz, wo sich in einer historischen Volksabstimmung die BürgerInnen für die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens entscheiden können. Die Schweiz könnte das erste Land weltweit werden, das für alle seine BürgerInnen ein bedingungsloses Grundeinkommen einführte. 
Unser Referent Markus Härtl leitet die Gruppe BGE=Rheintal in der Ostschweiz, ist dort Organisator des Forums für wirtschafts- und gesellschaftspolitische Zukunftsfragen und im Vorstand der Kampagne BGE Schweiz. In seinem Vortrag wird er über den Stand der Kampage aktuell berichten. Die dortigen Pro- und Kontra-Positionen werden sicher auch für uns spannend sein. In der anschließenden Diskussion werden wir uns fragen: Wie würde ich abstimmen? 

Eintritt frei

Veranstalter: 
attac Bremen "Genug für alle"
InitiativeBGE.BEK
Rosa-Luxemburg-Initiative Bremen



Videos zum angucken 

Samstag, 23. Januar 2016

Gespräche im BGE-Café

Samstag 30. Januar 2016 von 19:00 bis 21:00 Uhr Tagungsraum im Gästehaus der Universität Bremen, Teerhof 58, 28199 Bremen


Gespräche im BGE-Café, mit Ratsmitglieder des Netzwerks Grundeinkommen  Grundeinkommen und Flüchtlingsfrage (Ronald Blaschke) Automatisierung, Digitalisierung und Grundeinkommen (Reimund Acker) Grundeinkommen für Einsteiger (Ursula Walther) Offenes Thema nach Wahl der Teilnehmer/innen Der Eintritt ist frei, Getränke werden zum Selbstkostenpreis angeboten.

Dienstag, 28. Juli 2015

8. Internationale Woche des Grundeinkommens

8. Internationale Woche des Grundeinkommens
Veranstaltungen vom 14.9. – 20.9.2015
in Bremen
BGE Ein Sicherheitsnetz


Donnerstag, 17.09.2015, 19.00 Uhr
       Wallsaal, Zentralbibliothek, Am Wall 201, 28195 Bremen

Grünes Grundeinkommen -
Gastliches Umfeld für „Gutes Leben“
Dipl.-Ing. Dr. rer. pol. Ulrich Schachtschneider, Energieberater,
freier Sozialwissenschaftler und Autor, Oldenburg

Das Ziel des Wirtschaftens sollte darin bestehen, uns Menschen ein gutes Leben zu ermöglichen und dabei unsere Umwelt zu erhalten, schreiben Skidelsky/Skidelsky in ihrem Buch: „Wie viel ist genug?" Ewiges Wachstum ist für beides zunehmend schädlich - zumindest in den Industrieländern scheint ein kritischer Punkt längst überschritten.

Was aber ist Gutes Leben? In einer liberalen Gesellschaft soll das bitte jeder selbst entscheiden und zu verwirklichen versuchen – so das Credo des politischen und ökonomischen Liberalismus. Doch unabhängig von kulturellen Hintergründen ist ein gutes Leben für die meisten Menschen mit Werten wie Entfaltungsmöglichkeit, nicht-instrumentellen „echten" Beziehungen", Lebenssicherheit, Muße etc. verbunden.

Ein bedingungsloses Grundeinkommen bietet für diese „Basisgüter" jenseits des Konsumismus/Materialismus ein „gastliches Umfeld" und wäre somit ein Rückgrat für eine Gesellschaft jenseits des Wachstumszwangs. Allerdings darf die Art der Finanzierung dieses Ziel nicht konterkarieren.

Link zum Vortrag
Grünes Grundeinkommen - gastliches Umfeld für „Gutes Leben"

Freitag, 25.09.2015, 19.00 Uhr
Gemeindehaus Unser Lieben Frauen, Schwachhauser Ring 61,
28213 Bremen

Europa, Krise, Grundeinkommen
Eine Chance für ein neues, soziales und
demokratischeres Europa?
Robert Zion, Grünes Netzwerk Grundeinkommen, Gelsenkirchen

Im Juni 2015 machte eine Meldung die Runde: Die neue finnische Regierung hatte in ihrem Koalitionsvertrag die „Einführung eines Grundeinkommens-Experiments" verabredet. Zuvor hatten sich in Umfragen 79 Prozent der Finnen sowie mehr als 65 Prozent aller Parlamentsabgeordneten für ein Grundeinkommen ausgesprochen.

 Damit würde das erste kapitalistische europäische Industrieland das Grundeinkommen einführen, mitten in der größten Krise der europäischen Union seit ihrem Bestehen. Bietet das Grundeinkommen eine Chance für ein neues, soziales und demokratischeres Europa? Ist es gar der Beginn eines Ausweges aus der Dauersystemkrise? Gibt es in Europa überhaupt eine allen gemeinsame kulturelle und sozialphilosophische Basis für dessen Einführung?

Link zum Video
Europa, Krise, Grundeinkommen. Eine Chance für ein neues, soziales und demokratischeres Europa?



Sonntag, 27.09.2015, 9.30 Uhr
Kirche im Park, Klinikum Bremen-Ost,
Züricher Straße 40, 28325 Bremen

„Heute ist diesem Hause Rettung widerfahren.“
Solidarischer Mensch sein – wie geht das?

Gottesdienst zur 8. Internationalen Woche des Grundeinkommens.
Anschließend Kirchen-Café und Gesprächsmöglichkeit
Predigt: Pastor Michael Behrmann

Heute ist diesem Hause Rettung widerfahren." Solidarischer Mensch sein – wie geht das?

Gottesdienst zur 8. Internationalen Woche des Grundeinkommens. Anschließend Gesprächsmöglichkeit und Kirchen-Café. Gestaltung: Mitglieder der Initiative Bedingungsloses Grundeinkommen in der Bremischen Evangelischen Kirche. Predigt: Pastor Michael Behrmann, Krankenhausseelsorger

 Im Lukas-Evangelium steht die Geschichte einer Begegnung zwischen Jesus von Nazareth und dem Zöllner Zachäus (19, 1 - 10). Es kommt zu einer Umkehr aus schädlichen und schädigenden Verhältnissen zurück zu einem guten Leben. Eine beeindruckende persönliche Bekehrung. Die Absage an ein Leben in zerstörerischen, asozialen Strukturen.

Zum Glück geben Geist, Logik und Praxis der Vorstellungen Jesu und seiner Tradition auch heute Orientierung für eine Kultur des Lebens für den Menschen und die ganze Schöpfung. Das spiegeln viele Äußerungen der weltweiten Ökumene und die in der Öffentlichkeit nervös und irritierend aufgenommene Aussage von Papst Franziskus: „Diese Wirtschaft tötet".

Im Rahmen notwendiger Alternativen kommt auch ein emanzipatorisches, bedingungsloses Grundeinkommen in den Blick. Grund genug, diesem Gott zu danken und gemeinsam zu feiern!

Link Text Predigt
„Heute ist diesem Hause Rettung widerfahren." Solidarischer Mensch sein – wie geht das?
Donnerstag, 01.10.2015, 19.00 Uhr
Hörsaal der Inneren Medizin, Klinikum Bremen-Mitte,
St.-Jürgen-Str.1, 28205 Bremen

Wenn das Gesundheitswesen krank ist und krank macht
Werner Rätz, Attac Deutschland, Bonn
Prof. Dr. Peter Kruckenberg, Ärztlicher Direktor i.R. der Klinik für
Psychiatrie und Psychotherapie, Klinikum Bremen-Ost

Wenn das Gesundheitswesen krank ist und krank macht.

DRGs, PEPP, Investitionsdesaster, Arbeitsdruck, Angst – und kein Ende? Von den Symptomen zu Beiträgen für eine Gesundung.

Werner Rätz; Mitbegründer Attac Deutschland, AG „Genug für alle", Bonn Prof. Dr. Peter Kruckenberg, Ärztlicher Direktor i.R. der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Klinikum Bremen-Ost

Menschen haben gar keine andere Wahl: Sie sind aufeinander angewiesen. Sie leben auch davon, dass andere sie annehmen. Wer sich nicht in seiner Person, in seinen Stärken und Schwächen, mit den eigenen Sorgen und Nöten gesehen und angenommen fühlt, verliert Vertrauen – oft auch zu sich selbst. Nicht wenige werden sogar krank an Leib und/ oder Seele, mit oder ohne Erwerbsarbeitsplatz.

In unserer Gesellschaft brauchen wir eine Politik, die Systeme entwickelt, die die Bedürfnisse und Ziele aller Menschen in den Mittelpunkt stellen – und nicht die wirtschaftlichen Interessen der Geldgeber oder der Leistungsanbieter.

Medizinische Abrechnungssysteme wie DRG und PEPP, die Menschen zu Fällen machen, widersprechen der in unserem Grundgesetz gebotenen Menschenwürde und Daseinsfürsorge - ebenso wie Maßnahmen der Sozialhilfe, wenn Betroffene mit Herablassung und Misstrauen behandelt werden oder Mitarbeitende unter Existenzdruck gebracht werden.

Ein menschendienlicher gesellschaftlicher Wandel könnte mit einem bedingungslosen Grundeinkommen Hand in Hand gehen.

Link zum Video

Wenn das Gesundheitswesen krank ist und krank macht.

Montag, 16.11.2015, 19.00 Uhr
Gemeindehaus Unser Lieben Frauen, Ecke Schwachhauser Ring 61,
28213 Bremen

Feministische, theologische und sozialethische Aspekte
zum Grundeinkommen
Ronald Blaschke, Netzwerk Grundeinkommen, Dresden
Dr. theol. Ina Praetorius, Autorin, Wattwil (Schweiz)

Feministische, theologische und sozialethische Aspekte zum Grundeinkommen 

Ronald Blaschke, Netzwerk Grundeinkommen, Dresden Dr. theol. Ina Praetorius, Autorin, Wattwil (Schweiz) 


BefürworterInnen behaupten, ein bedingungsloses Grundeinkommen wirke auf mehrfache Weise emanzipatorisch. Zu den finanziellen Wirkungen kämen solche hinzu, die in der gegenwärtigen Situation einen Kulturimpuls, ja sogar einen Bruch mit der herrschenden „Kultur" bedeuten würden. Je nach Beurteilung der wesentlich vom Neoliberalismus geprägten Entwicklungen in der (westlichen) Welt werden die mit einem BGE verbundenen emanzipativen Aspekte als Gefahr oder Chance gesehen. Ein bedingungsloses Grundeinkommen könnte feministische und die an Menschenrechten und Gerechtigkeit orientierten sozialethischen Interessen deutlich unterstützen. Würde es sich auch als ein Kristallisationskern für das Gemeinsame der kritischen Bewegungen anbieten?

Link zum Video

Feministische, theologische und sozialethische Aspekte zum Grundeinkommen

Weitere Infos und Flyer download 
Klicke bitte diesen Link 

Flyer download




Montag, 30. März 2015

Teil der Lösung

Teil der Lösung- Plädoyer für ein
bedingungsloses Grundeinkommen

Freitag, 10. April 2015, 17:30 Uhr bis ca. 19:00 Uhr,Kulturzentrum "Paradox", Bernhardstr. 12, 28203 Bremen

Buchvorstellung und Diskussion mit den Herausgebern Ronald Blaschke (Netzwerk Grundeinkommen) und Werner Rätz (Attac Deutschland, Arbeitsgruppe Genug für Alle)
Der Eintritt ist frei.



Die kapitalistischen Arbeits- und Besitzverhältnisse bieten vielen Menschen keine soziale Sicherheit. In Europa nimmt die Armut zu. Auch aus diesem Grund wird die Alternative – das bedingungslose Grundeinkommen – immer ernsthafter diskutiert. Doch was sind die Vorteile eines bedingungslosen Grundeinkommens? Erlaubt es eine Weiterentwicklung unserer Gesellschaft über den reinen Umverteilungsaspekt hinaus: Weg vom Wachstumswahn, hin zu einer auch der Umwelt verpflichteten, demokratischen Ökonomie? Wie soll das gehen? Welche Übergangsstrategien sind denkbar? Worin bestehen die Chancen? Wo greifen Kritiker des bedingungslosen Grundeinkommens, wie der Ökonom Heiner Flassbeck, zu kurz? Diesen Fragen gehen verschiedene Autor/innen in dem im Rotpunktverlag Zürich erschienenen Buch "Teil der Lösung. Plädoyer für ein bedingungsloses Grundeinkommen" nach. Darüber hinaus werden aktuelle Entwicklungen in Europa und Deutschland diskutiert.


Veranstalterinnen: Attac Bremen, Arbeitsgruppe Genug für Alle,
Landesarbeitsgemeinschaft Grundeinkommen in und bei der Partei DIE LINKE, Bremen;

in Kooperation mit dem Netzwerk Grundeinkommen

 

Samstag, 11. Oktober 2014


Bilder von der Straßenaktion Bedingungsloses Grundeinkommen statt Flaschensammeln









Umfrage während der Straßenaktion

Samstag, 2. August 2014

Aufruf zur 7. Internationalen Woche des Grundeinkommens

Sozialen Zusammenhalt in Europa stärken

Europa steht vor – zunehmend gewaltvollen – Konflikten, sowohl in den EU-Ländern als auch in der EU-Peripherie. Angesichts dieses explosiven Kontextes wollen wir die aktuelle soziale und demokratische Bedeutung des bedingungslosen Grundeinkommens hervorheben, da es die Grundlage für die „Stärkung des sozialen Zusammenhalts in Europa“ werden kann. Daher ist das unser Motto der diesjährigen Internationalen Woche des Grundeinkommens, die vom 15. bis 21. September stattfinden wird.

                                                Von der EBI BGE zu UBIE
Im Januar 2013 starteten AktivistInnen und Initiativen in 14 Ländern die Europäische BürgerInnen Initiative Bedingungsloses Grundeinkommen (EBI BGE). Am Ende waren Menschen in 25 EU-Mitgliedstaaten beteiligt und haben es geschafft, mehr als 300.000 Unterschriften innerhalb der Europäischen Union zu sammeln. Zur gleichen Zeit sammelte eine Initiative in der Schweiz mehr als 120.000 Unterschriften für eine Volksabstimmung über die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens.
In der Folge haben sich VertreterInnen aus all diesen europäischen Ländern 2014 bereits zweimal zusammengefunden, um die Voraussetzungen für die Gründung eines neuen europäischen Zusammenschlusses namens UBIE (Unconditional Basic Income Europe) zu schaffen. In diesem neuen Netzwerk verfolgen wir unser Ziel, das Grundeinkommen in ganz Europa einzuführen. Auf dieser Grundlage wird die 7. Internationale Woche des Grundeinkommens voraussichtlich ein großer Erfolg mit mehr als 25 teilnehmenden Ländern, mehr als je zuvor.

Gesamter Aufruf unter   www.woche-des-grundeinkommens.eu

















Mit einem bedingungslosen Grund­einkommen 
für ein ökosoziales Europa

Mit einem bedingungslosen Grundeinkommen für ein ökosoziales Europa.
Ein solidarisches Europa muss sich am Gemeinwohl orientieren, wenn es die gegenwärtigen Krisen überstehen will. Ein emanzipatorisches BGE wäre der Motor dazu


Montag, 15.09.2014, 19.00 Uhr - Gemeindehaus St. Michaelis, Doventorsteinweg 51, 28195 Bremen

Referent: Sepp Kusstatscher, Villanders, Südtirol. Ehemaliger EU-Parlamentarier (Italien), Mitglied im italienischen Grundeinkommensnetzwerk BIN Italia. 



Europa ist nach dem Zweiten Weltkrieg als einmaliges Friedensprojekt langsam gewachsen, stellt heute eine Wirtschaftsgemeinschaft mit einem freien, aber nicht fairen Binnenmarkt dar. Die 28 Mitgliedsstaaten haben noch sehr unterschiedliche Steuer- und Sozialbestimmungen und die Umwelt kommt oft unter die Räder. Notwendig ist ein Paradigmenwechsel hin zu einem solidarischen Europa der Regionen, wo die Mitwelt (Soziales), Umwelt (Ökologie) und die Nachwelt (Nachhaltigkeit) zentrale Anliegen sind. Ein am Gemeinwohl orientiertes Europa könnte durch ein schrittweise einführbares, emanzipatorisches Grundeinkommen nachhaltig aus der Krise heraus kommen und zeigen: Es ist genug für alle da.




.
 


Sepp Kusstatscher, Villanders, Südtirol. Ehemaliger EU-Parlamentarier (Italien), Mitglied im italienischen Grundeinkommensnetzwerk BIN Italia.


Link zum Video

https://www.youtube.com/watch?v=eiFA-JnU8Ac




Ökologisches Grundeinkommen: Eine Beschleunigungsbremse


Ein Grundeinkommen ist ein Kulturimpuls und eine Regulierungsidee für eine Postwachstumsgesellschaft.


Dienstag, 16.09.2014, 19.00 Uhr - Wallsaal, Zentralbibliothek, Am Wall 201, 28195 Bremen



Referent : Dipl.-Ing. Dr.rer. pol Ulrich Schachtschneider, Oldenburg, Energieberater, freier Sozialwissenschaftler, Autor und Bildungsarbeiter.


Vor allem ein über Ökosteuern finanziertes Grundeinkommen kann helfen, die „Beschleunigungsmotoren “ (Hartmut Rosa) moderner kapitalistischer Gesellschaften zu bremsen oder gar abzuschalten. Es kann die green economy befördern, ihr aber gleichzeitig eine deproduktivistische Richtung geben. Es drängt die Wirkmächtigkeit systemischer Steuerungen „hinter unserem Rücken“ zurück, indem es die Bildung von ganzheitlich, kommunikativ integrierten Lebenswelten stützt. Und es ist geeignet, Elementen eines „guten Lebens“ eine gastfreundliche Umwelt zu geben.
Ein ökologisch finanziertes Grundeinkommen ist aber nicht nur eine potenzielle Beschleunigungsbremse, sondern eignet sich besonders zur schrittweisen Einführung des Prinzips eines bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) überhaupt .


 Dipl.-Ing. Dr.rer. pol Ulrich Schachtschneider, Oldenburg, Energieberater, freier Sozialwissenschaftler, Autor und Bildungsarbeiter

Link zum Video

https://www.youtube.com/watch?v=-HoOKk2F6Z0




Das BGE im Konzert der sozial- und wirtschaftskritischen Bewegungen


Wie sich gewerkschaftliche und feministische Vorstellungen über den Arbeitsbegriff mit der Grundeinkommensidee verbinden.


Mittwoch, 17.09.2014, 19.00 Uhr - Gemeindehaus St. Michaelis,                   Doventorsteinweg 51, 28195 Bremen



Referenten: Sepp Kusstatscher, Villanders, Südtirol. Ehemaliger EU-Parlamentarier (Italien), Mitglied im italien. Grundeinkommensnetzwerk BIN Italia.
Ronald Blaschke, Dresden, Netzwerk Grundeinkommen.

Das BGE wird von einigen, die vor allem auf Arbeitszeitverkürzungen und Mindestlöhne setzten, als konkurrierende Vorstellung kritisch betrachtet. Dabei sind die Notwendigkeit einer besseren Beteiligung der Menschen in der Gesellschaft und die grundsätzliche Kritik gegenüber einem ausufernden materiellen Wachstum unstrittig. Voraussetzung für eine Verhältnisbestimmung von Arbeit und Einkommen ist die Klärung grundlegender Vorstellungen über das, was mit "Arbeit" gemeint ist und über die Wege, die zu einer Verbesserung der gesellschaftlichen und individuellen Situation führen können. Themen wie mehr individuelle Verfügung über eigene Lebenszeit, geschlechtergerechte Verteilung notwendiger Arbeit, Zeitwohlstand sowie der Zusammenhang von kollektiver Arbeitszeitverkürzung und individueller Arbeitszeitflexibilisierung werden diskutiert




                              Ronald Blaschke, Dresden, Netzwerk Grundeinkommen



Sepp Kusstatscher, Villanders, Südtirol. Ehemaliger EU-Parlamentarier (Italien), Mitglied im italien. Grundeinkommensnetzwerk BIN Italia



Link zum Video

https://www.youtube.com/watch?v=DtHgte2USEU



Das BGE als universales Recht für alle. Rechte haben ist zu wenig, besser ist, sie auch leben zu können!



Donnerstag, 18.09.2014, 19.00 Uhr - Wallsaal, Zentralbibliothek, Am Wall 201, 28195 Bremen


Referent: Werner Rätz   Attac ,AG genug für alle   Bonn

Eine materiell gesicherte Existenz und Teilhabe an der Gesellschaft sind Menschenrechte. Doch ihre Umsetzung wird heute milliardenfach verweigert. Ein BGE kann diesen unerträglichen Zustand beseitigen und Armut aus der Welt schaffen. Projekte vor allem in Afrika zeigen: Schon mit relativ geringen Geldbeträgen lassen sich Hunger und Not besiegen. Menschenrechte sind absolut, keiner muss sie sich verdienen. Menschenrechte sind nicht verhandelbar und nicht veräußerbar, und die daraus resultierenden Ansprüche dürfen nicht hintergangen werden. Menschenrechte auf dem Papier zu haben ist eine Sache, doch sie müssen auch tatsächlich gelebt werden können. Werden sie verweigert, haben die Ausgeschlossenen das Recht, sie sich anzueignen. Damit dies nicht zum privaten Raubzug wird, ist die gesellschaftliche Debatte unerlässlich.




Werner Rätz   Attac ,AG genug für alle   


Link zum Video